Versicherungen für Kleingartenbesitzer
Die Gartenlaube im heimischen Kleingarten erlebt derzeit eine regelrechte Renaissance, seit immer mehr Menschen in städtischen Gebieten nicht auf ihre grüne Oase verzichten möchten. Auch wenn man vornehmlich saisonal im Sommer den Garten nutzt, sollte man darauf achten, dass die Versicherung das ganze Jahr abdeckt.
Saison von Frühjahr bis Herbst, aber was ist im Winter?
Nachdem diesem angekündigten Rekordwinter mit dem Jahreswechel erstmals die Puste ausging und die steigenden Temperaturen vom nahenden Frühling künden, wird es auch in den Kolonien der Kleingärten erstmals Zeit, die Spuren der eiskalten Jahreszeit zu beseitigen und neben Frühblühern wie Krokussen und Narzissen auch erste Stauden ins Beet zu setzen, denn nicht alle Pflanzen des letzten Jahres haben sich derweil als winterfest gezeigt.
Günstige Rabatte für Gruppen
In der Regel deckt die Gruppenversicherung des jeweiligen Vereins das Hab und Gut seiner Sommergäste ab und durch die Sammlung der Mitglieder sind diese Versicherungen besonders günstig, weil die Versicherungsgeber spezielle Rabatte gewähren. Diese Versicherungen decken alle möglichen Schäden ab, die während der Hauptsaison entstehen können, aber das ist im Winter keineswegs die Regel.
Dauerwohnrecht im Kleingarten
Es gibt nämlich seit einigen Jahren kein Dauerwohnrecht mehr für solche Anlagen und auch wenn man aktuell immer noch einige Menschen hier leben sieht, so leitet sich deren besonderer Anspruch vor allem aus dem Gewohnheitsrecht ab, denn wer einmal sein Recht auf einen Dauerwohnsitz im Kleingarten geltend gemacht hat, dem steht dieses auch so lange zu, bis er auszieht. Damit kann man echtes Geld sparen, denn die Pacht eines Kleingartens beträgt im allgemeinen nicht mal einen Bruchteil davon, was man etwa für eine Mietwohnung in der Stadt zahlen müsste. Dementsprechend sind die Häuser der Dauergärtner auch selten aufgestellte Lauben, sondern wurden im Laufe der Zeit zu ansehnlichen Wohnhäusern ausgebaut. Feste Wände, ein stabiles Dach und solide Türen schützen die Bewohner und deren Habseligkeiten.
Ist ihre Gartenlaube eigentlich versichert?
Sommerlauben zeichnen sich dagegen eher durch ihre leichte Bauweise aus, sind aus Materialien wie Holz oder Wellblech gefertigt und werden relativ mobil aufgestellt. Feste Steinhäuser sind eine Seltenheit und trotzdem nutzen auch die Sommergärtner ihr Haus gern und extensiv. Dabei will man auf keinen Luxus verzichten. Die meisten Gärten verfügen über allerlei technisches Gerät und anderen zivilisatorischen Schnickschnack, der eben auch genauso versichert werden sollte wie die Einrichtung einer Wohnung. Räumt man zum Ende des Sommers nicht alles konsequent an einen sicheren Ort, dann ist gerade im Winter das Einbruchsrisiko sehr groß. Die Nachbarn drum herum sind ausgeflogen und niemand hat mehr ein Auge auf die Sachen, außer solchen, die auf potentielles Diebesgut aus sind. Darum ist es gerade im Winter besonders wichtig, darauf zu achten, den Schutz der eigenen Police dahingehend zu überprüfen, eventuell eine Erweiterung in Kauf zu nehmen oder die Wertgegenstände doch lieber aus der Datscha zu entfernen. Manche Dinge lassen sich nicht so einfach ersetzen, wie eine Staude. Sicher ist sicher.